Bareboat oder Charter mit Skipper — was passt zu Ihnen?
Führerschein-Anforderungen, Kosten sowie ehrliche Vor- und Nachteile des eigenständigen Segelns gegenüber einem Skipper beim ersten Yachtcharter.

Jeder, der zum ersten Mal chartert, steht vor derselben Frage: selbst ans Ruder oder einen Skipper buchen? Eine falsche Antwort gibt es nicht — nur die, die zu Ihrer Crew passt.
Bareboat: Ihr Boot, Ihre Regeln
Für einen Bareboat-Charter brauchen Sie im Mittelmeer fast überall einen gültigen Küstenschein und ein UKW-Funkzeugnis. Beides wird beim Check-in verlangt.
- Volle Freiheit bei Route und Tagesrhythmus
- Geringere Kosten — keine Skippergage, keine belegte Kabine
- Die Verantwortung liegt bei Ihnen: Wetter, Anlegen, Kaution
Mit Skipper: Ortskenntnis an Bord
Ein professioneller Skipper kostet üblicherweise 150–220 € pro Tag plus Verpflegung. Dafür bekommen Sie jemanden, der jede Bucht, jeden Hafenmeister und den morgigen Wind vor der Vorhersage kennt.
- Niemand in der Crew braucht einen Führerschein
- Sie ankern in Buchten, die Sie allein nie finden würden
- Eine Kabine gehört dem Skipper — Schlafplätze entsprechend planen
Unser Rat
Wenn es Ihre erste Saison ist und Kinder an Bord sind, nehmen Sie den Skipper. Bareboat geht auch nächstes Jahr — dann mit einer Saison Revierkenntnis im Rücken.
Wie auch immer Sie sich entscheiden: Der Filter ist direkt auf unserer Suchseite — Bareboat- und Crewed-Optionen sind bei jedem Angebot markiert.